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This is the real life

Gestern war alles seltsam.                               

Nichts das erwartet wurde geschah und alles womit ich niemals gerechnet hätte ist tatsächlich passiert. Erstens war da die Sache mit der Naruto Episode. Ich war so enttäuscht. Itachis tot wurde so lieblos und hässlich dargestellt. Nun ist es mir unmöglich um ihn zu trauern hmm...

 

Desweiteren hat jemand...haben zwei Leute die mir sehr nahe sehen ihr Herz mehr oder weniger geschenkt. Jetzt weiß ich gar nicht welche Entscheidung ich treffen soll und vorallem kann ich nicht wissen was nun zukünftlich passieren wird. Morgen werde ich es etwas besser deuten können, denke ich.

 

Apropo Morgen :p Morgen treffe ich mich mit meinen zwei Schatzis Milo und Ayu in Mainz <3 ich freue mich so darauf. Vielleicht gibts irgendwo dort nen Weihnachtsmarkt...ich LIEBE "Wm"'s. Dann natürlich noch shopping und dann schlafen die beiden bei mir <3 bzw machen bei mir, mit mir die Nacht durch :3 Ich zähle die Stunden bis dahin ;D        

 

"Sie" hat mich diese Nacht übrigens mehr oder weniger wieder wach gehalten. Heute ist zwar die erste Nacht in der ich Schlaf gefunden habe, allerdings wurde ich gegen 5 Uhr wach, nachdem ich einen Albtraum hatte, indem "sie" natürlich die tragende Rolle spielte. Naja Hauptsache konnte ich vier Stunden schlafen. Das ist schon mal ein Anfang, nicht?

 

Heute ist der Tag der schulischen Leistungsforderungen Meine süße Tasha schreibt eine Arbeit, Milo schreibt eine und Ayu ,mit der ich gestern Nacht 2 Stunden telefoniert habe, schreibt einen Vocabeltest X__x       Ich wünsch euch Glück <3

 

 Desweiteren folgt Kapitel 3 meiner Geschichte. Ich finde ihn NICHT so gelungen, allerdings wendet sich in Kapitel 4 bereits alles und wird wieder spannender :3

Here it comes...

 

______________________________________________________

 

 

-Kapitel 3-

>Der kleine Weg<


Meinen Plan den kleinen Neuen in der Pause ein wenig auf die Regeln aufmerksam zu machen verlief sich im Sande. Kaum hatte es geklingelt war er auch schon verschwunden, während ich und meine Freunde die Ruhe weg hatten. Über den Schulhof laufend hielt ich nach ihm Ausschau, bis Manabu mich aus einer Traumwelt riss, in der ich gefangen war.

>>Stimmt was nicht? Du bist so abwesend, wenn ich das mal feststellen darf.<<

Mir gefiel die Art nicht wie er redete. Die Betonungen der Worte, seine Stimmfarbe, die Auswahl der Wörter.

Ich hasste es ihm zuzuhören. Heute weiß ich das es nur Aufgrund der spürbaren Unterlegenheit daran lag das ich ihn am liebsten für immer zum schweigen gebracht hätte.

>>Nein alles okay, ich schau mich doch nur um.<<

>>wonach denn? Du hast den Schulhof doch analysiert, du kennst dich hier doch aus.<<

Ja- seine Ausdrücke machten mich wahnsinnig und das obwohl es nicht einmal Fremdwörter waren.

>>Er hält bestimmt Ausschau nach dem Neuen.<< sagte Aiko, sichtlich gelangweilt. Ryo lief, wie jeden Schultag, wortlos neben uns her. Wir hatten uns daran gewöhnt das er nie ein Wort sagte. Nach einem Grund haben wir nie gefragt- es hat uns nie interessiert.

>>Nee! Tu ich nicht, wieso auch?!<<

Ich kann nicht genau sagen wieso, doch fühlte ich mich seltsam unterdrückt, beinahe bloßgestellt

nach Aikos Behauptung.

>>Nicht? Ja wieso denn nicht? Ich find ja der verdient ne Abreibung.<<

>>Die hat er schon bekommen. Hab ihm ein paar Hiebe gegeben und er hat sich auch noch dafür entschuldigt.<<

Wir lachten. Es gefiel uns andere aus zu lachen. Bis ich erneut diese merkwürdige Präsenz hinter mir wahrnehmen konnte. Ich hatte dieses Gefühl heute bereits gehabt, konnte es aber nicht wirklich zuordnen.

Prompt verstummten meine beiden Freunde und ich drehte mich instinktiv um, in die Richtung, aus der

diese Präsenz wahr zu nehmen war.

>>Tut mir Leid das ich so schnell verschwunden bin. Ich musste noch etwas abgeben. Frau Tanaka meinte

ihr sollt mir dir Schule zeigen, also wollt ihr vielleicht mit dem Pausenhof anfangen?<<

Sein Blick war aufrecht, beinahe selbstsicher, freundlich, zuvorkommend. Er hatte keine Angst.

Wohl möglich bildete er sich ein, einen Schritt auf uns zu zu gehen würde ihn gleich zu unserem Freund machen. Er war töricht, ja das war er immer. Erneutes Gelächter. Erneut senkte er seinen Kopf, seine Mundwinkel sanken beschämt und es stand der selbe kleine Junge vor mir der heute Morgen den Klassensaal betreten hatte.

>>Tut mir Leid.<<

Flüsterte er leise, so leise das wohl nur ich es mitbekam.

>>Nein schon gut.<<

Ich hatte einen Plan.

>>Du als Neuer hast keine Clique, wenn du zu uns gehören möchtest

musst du alles tun was wir dir sagen!<<

Seine Wangen erröteten sich und schnell, aber kurz, nickte er.

>>Was hast du vor mein Guter?<< flüstere Manabu mir zu, nachdem er seinen Arm von hinten um meinen Hals gelegt hatte und sein gesamtes Körpergewicht auf mir verteilte.

>>Nichts, was soll ich vorhaben?<<

Im Gegensatz zu ihm sprach ich meine Worte laut und deutlich aus, siegessicher, mit einem gefährlichem

Grinsen auf den Lippen. Meine Befürchtung der Neue hätte die Bedrohlichkeit meines Ichs nicht gesehen zerfiel als ich bemerkte wie er von dort unten zu mir hoch schielte.

Mit diesen grünen Augen.

Mir Augen die ich nie zuvor gesehen hatte.

Für den Rest der Pause und sogar für den Rest des Schultages ließen wir ihn hinter uns herlaufen, das war ein erstes Anzeichen dafür, dass er bald vielleicht zu uns gehören würde, doch natürlich hatten wir nie vor ihn dazu gehören zu lassen. Keiner von uns- zumindest denke ich das.

Nach dem die Schulglocke uns nach Hause entließ beobachtete ich ein Gespräch zwischen dem Neuen

und Frau Tanaka. Wohl möglich fragte sie ihn darüber aus, ob er sich gut zurecht gefunden hatte.

Lehrer.

Sichtlich überrascht darüber das ich vor der Tür auf ihn wartete senkte der Neue seinen Blick und verlangsamte seinen Schritt.

Dieses mal war ich derjenige der hinter ihm herlief, während die anderen beiden an der Bushaltestelle auf mich warteten.

>>Hast du dich gut hier eingelebt für den ersten Tag?<<

Er drehte nach meiner Frage den Kopf zu mir.

Sah mich an, erhob beschämtes Haupt, lächelte, sagte aller Dings kein Wort.

Er nickte nur.

Ich lachte ihn aus.

>>Ich hab Frau Tanaka nach geäfft du Idiot, dass war doch nicht mein ernst. Aber das hat sie dich doch gefragt, oder? Eben gerade.<<

Sein lächeln verflog.

Es gefiel mir ihm sein Lachen zu nehmen.

Ihm zu zeigen das er keine Rechte hatte als Neuer.

>>nein sie hat gefragt, ob ihr mir Probleme gemacht habt. Sie ist besorgt.<<

Nach diesen Worten, senkte er seinen Kopf, wendete ihn von mir ab und verlangsamte seinen Schritt

noch ein wenig mehr. Und erneut musste ich auflachen. Es gefiel mir. Ich wurde als gefährlich angesehen.

Diesen Status mochte ich.

>>was hat sie dir den noch alles über mich erzählt?<<

>>Das du schlecht in der schule bist, ein Großmaul bist, das alles unterdrückt und grundlos auf jeden ein

schlägst der dir nicht passt.<<

Für jedes noch so kurze Wort drehte er seinen Kopf in meine Richtung um mich dabei ansehen zu können und nach dem Beenden seiner Sätze und Wörter verharrte er zurück in seiner gewöhnlichen Position.

>>Gut. Da hat dich die alte Schabrake ja wenigstens nicht angelogen. Aber sie hat vergessen zu erwähnen

das ich gerne kleine Jungs esse.<<

>>Letzteres war doch wohl ein Scherz.<<

>>Vielleicht- vielleicht auch nicht.<<

>>Es war ein Scherz.<<

Nein- er hatte sich geirrt. Zwar in abstrakter Denkweise, doch könnte man im Nachhinein da hinstellen

das ich sein leben und seine Seele verschlungen hatte. Das helle Licht der Sonne schien mir ins Gesicht, als wir endlich den Schulhof erreichten. Für gewöhnlich war er ein sehr kurzen Weg, doch dieses mal erschien er mir mehr als doppelt so lange. Vor der Straße, an der Schule, parkte eine riesige Limosine, darum versammelt viele staunende Schüler.

Mittlerweile stand ich genau neben dem Neuen, nicht mehr hinter ihm.

>>Oh nein,<<

hörte ich ihn leise flüstern, als seine Blicke die Limosine trafen und anscheinend waren seine Worte

nicht für mich, sondern nur für ihn alleine bestimmt.

>>Gehört der karren da zu dir?<<

>>So kann man das nicht sagen. Das ist der Fahrer meines Vaters, er soll mich abholen.<<

>>Ihr habt ne Limo? Man eh bist dun Spießer. Ich hab ne Idee.<<

Ich wollte die Kontrolle nicht verlieren, er durfte meinen Neid nicht spüren.

Ja- so fest hatte ich mir vorgenommen ihm das leben schwer zu machen und das wollte ich mir nicht

nehmen lassen.

>>Du gehst zu dem Typ hin und sagst du kommst heut nicht heim. Du kommst heut mit zu mir und morgen

gehen wir dann zusammen zur Schule.<<

Ich erntete verwunderte Blicke.

Er glaubte mir nicht.

Er konnte es nicht fassen.

Er verstand es nicht.

>>Also vielen Dank, aber das geht nicht. Ich darf nicht über Nacht wegbleiben, das erlaubt mein Vater nicht.<<

Das ein anderer mehr Macht über ihn hatte als ich, wollte und konnte ich nicht zulassen.

>>Nichts vielen Dank du Depp. Das war keine Einladung. ich brauch jemanden zum Zeitvertreib und der mein Zimmer mal aufräumt. Damit muss Papi klar kommen!<<

Ich konnte mir seinen Vater nicht vorstellen.

War er ein strenger Mann? Freundlich? Besorgt?

War er der Grund für seine Verschämtheit und die Angst? War er gewalttätig?

Doch ehe ich mich mehr um diese Frage kümmern konnte, zückte er ein Handy.

In unserem Alter besaß man kein Handy, es war viel zu teuer.

>>Entschuldige mich kurz, ja?<<

Ich sagte nichts darauf hin und schaut ihm nur nach wie er, das Handy am Ohr, sich etwas weiter abseits

begab. Was er sagte konnte ich nicht hören, doch ich merkte das es lange dauerte. Genau eine halbe Stunde. Wieder stand er vor mir, das Handy hatte er zuvor in seine Tasche zurück gleiten lassen.

Er lachte. Er schien glücklich.

>>Mein Vater hats mir erlaubt und...<<

noch bevor er seinen Satz beenden konnte bestrafte ich ihn, mich so lange warten zu lassen, in Form eines Hiebes mitten ins Gesicht.

Anscheinend wurde der Kleine doch noch nie geschlagen, denn er lies sich instinktiv, verschreckt nach hinten auf den Boden fallen. Seine grünen Augen weit aufgerissen, Panik im Blick.

>>Lass mich nie wieder warten, hörst du?! Und jetzt steh auf.<<

Er tat was ich ihm befahl.

Es gefiel mir.

Sein Gehorsam und seine Angst gefielen mir.

Seine Augen- sie gefielen.

Ich hatte ihn im Griff.

Auf dem Weg zur Bushaltestelle schwiegen wir uns an, er verfolgte mich wie ein kleines Hündchen.

Ich machte mir einen Spaß daraus meinen Schritt mal schneller und mal langsamer zu regeln.

Was für einen Sinn das hatte wusste ich nicht, doch ich wusste das es gemein war.

Und gemein gefiel.

>>Son Mist, die anderen sind weg.<<

Meine besten Freunde.

Keiner hatte auf mich gewartet.

Wir stiegen gemeinsam in den Zug und fuhren in meinen Wohnbezirk.

Grau in Grau.

Kein einziger Fleck Gras, Bäume.

Ausschließlich Hochhäuser.

Die Wände beschmiert.

Die Telefonzellen verwüstet.

Es war für ihn wie ein abtauchen in eine neue, unbekannte Welt, das wusste ich, ohne ihn anzusehen.

Bevor ich die klingel des Hochhauses berührte, in dem ich wohnte, forderte ich ihn einmal auf mir sein Handy zu geben.

Er tat es.

Ohne mich anzusehen.

Ohne sich zu wehren.

Ohne Wiederworte.

Ohne zögern.

Und dabei war er ein Mensch der immer zögerte.

Oben angekommen schien meine Mutter sichtlich glücklich darüber das ich einen neuen Freund mitgebracht hatte. Sie machte uns etwas zu essen.

Sie mochte ihn.

Würde meine Mutter heute noch leben würde ich ihr sagen wie sehr ich ihr dankbar für alles war.

Er mochte sie.

Das wir keine Tapeten an den Wänden hatten, schmutzigen Teppich, Schimmel an den Wänden und kaum Möbel schien ihn nicht zu wundern.

Er schien so gefasst.

Im Gespräch am Tisch mit meiner Mutter wurde er so redselig, glücklich.

Er lachte viel, er erzählte viel von sich, doch niemals zu viel.

In dieser Hinsicht war er mir ähnlich.

Nein- meine Mutter mochte ihn nicht, sie liebte ihn.

Ich konnte damals nicht genau feststellen wieso, doch hatte ich das Gefühl sie hätte sich einen Sohn wie ihn gewünscht, anstatt einen wie mich.

Heute weiß ich es besser.



 

4.12.09 07:20

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