Letztes Feedback

Meta





 

It goes on and on...

...vierte Nacht in Folge ohne Schlaf. Bin gespannt wie lange ich das noch mitmache xD. Wieder mal hat "sie" mich wachgehalten. Doch egal. Kommen wir lieber zum gestringen Tag. Ich bin nämlich in den Genuss gekommen mit meiner Oma das Kaff unsicher zu machen. Meine Güte die Frau hat mich in jeden noch so winzigen Tante Ema Laden geschleift und obwohl es kitschig war und ich zwei mal beinahe umgekippt bin (lag am schlafmangel und dem leeren Magen) hat es mir doch Freude bereiten können :3

 

Wieder Daheim musste ich feststellen das sich Shin, Milo, Ayu und Kazu Sorgen um mich gemacht haben o.O Ah meine süßen <3 das braucht ihr doch nicht, ich habe (noch)alles im Griff :3 

Und wenn es mir zu viel werden sollte sag ich euch doch bescheid :3!

 

Heute ist Donnerstag. Ich benutze die Bezeichnung allerdings lange schon nicht mehr, denn "Donnerstag" heißt für mich nur noch "Narudo". Es setzt sich aus den zwei Worten "Donnerstag" und "Naruto" zusammen xD Weil nämlich jeden Do. in Japan werden die aktuellen Folgen dieser Serie ausgestrahlt. Und Heute ist es so weit. Mein Lieblingscharakter "Itachi" wird sein Leben lassen. Wird also ein doppelt so harter Tag für mich xD Mhm. Ik freu mir. Das bedeutet ich muss mein Zimmer wieder aufräumen, Blumen kaufen und alles dekorieren ( seltsames Ritual ).

Hier ist übrigens auch noch das zweite Kapitel meiner Geschichte :3

 

 

___________________________________

 

-Kapitel 2-

>Der neue ist immer ein Arschloch-


>>Hey Makoto.<< ertönte eine Stimme hinter mir.

Es war Aiko, einer meine besten Freunde, obwohl man keinen von ihnen>Freund< nennen konnte.

Vielleicht war es für meine Clique Freundschaft, für mich waren Freunde nur ein Aushängeschild

von Macht und Beliebtheit, ein Statussymbol. Ich nutzte sie aus. So oft ich konnte. Und sie ließen sich benutzen. Eines lernte ich im Leben, solange du derjenige bist der andere benutzt wird dich niemand

in die Knie zwingen, jeder blickt zu dir auf und jene die sich ausnutzen lassen, brauchen es benutzt zu werden. Es ist also nicht mal eine Sünde.

>>Und wie waren deine Ferien so?<<

Ich wusste nicht, ob Aikos Interesse an meiner Person gespielt, oder echt war und egal war es mir auch.

Wir waren eine Zweckgemeinschaft. 5 Jungs im alter von 13 Jahren die gegen alles und jeden rebellierten.

Das meine Mutter nie genug Geld hatte um mit mir in den Ferien weg zufliegen, wie alle anderen, war mir so

unangenehm das ich in dieser Hinsicht stets log.

>>Wir waren in Amerika.<<

>>Wow! Was, wirklich? Das klingt ja spannend! Wo genau? Erzähl schon?<<

Ich fasste seine aufrichtige Anteilnahme, als durchschauen meiner Lüge auf.

Heute weiß ich es besser. Immer hatte ich den Gedanken im Kopf hintergangen zu werden.

Ständig, weshalb wusste ich damals nicht. Heute weiß ich es besser.

Aus der Angst heraus meinen Status und somit meine Stärke zu verlieren befürchtete ich jederzeit

einen Verrat, ob Familie, ob Freunde, ich misstraute jedem.

Niemand durfte sehen wie schwach ich eigentlich war.

>>Geht dich das was an?! Dummschwätzer.<<

>>Nein entschuldige, ich finde das nur so spannend, meine Familie könnte sich niemals ne Amerika Reise

leisten.<< Ich erntete seine bewundernden Blicke. Ich liebte es wie sie alle zu mir aufblickten, selbst wenn dies nur auf Lügen basierte.

>>Tja Aiko, is halt Pech wenn der Vater nen Säufer und die Mutter ne Hure ist, wa?<<

>>Pass auf was du sagst!<<

Wir prügelten uns.

Wir prügelten uns oft.

Unsere Definition von Freundschaft.

Seltsam wie Kinder die gezwungen werden erwachsen zu sein ticken.

Die Glocke ertönte, die erste Stunde begann.

Zusammen mit Aiko begab ich mich in das Klassenzimmer. Ich mochte den Geruch dort. Es roch anders als Daheim, ich liebte es. Aiko saß genau neben mir, rechts. Links befand sich Hirokis Platz.

Daneben Manabu, der Spießer unserer Clique und Ryo, der ruhigste von uns. Hiroki war für sein Alter ein sehr großer Junge. Er war es auch den wir bei Streitigkeiten mit einzelnen Schülern, oder gar anderen ganzen Cliquen vor schickten. Diese Machtspiele genoss er, wie wir alle, mit Ausnahme von Ryo.

Manabu legte sich, wie wir alle, ebenfalls gerne mit anderen an.

Er legte sich mit schwächeren an, jedoch mit einer anderen Vorgehensweise. Da er sehr gebildet war, war es ihm ein leichtes anderen das Gefühl zu geben sie seien Dumm, selbst wenn das nicht der Fall war.

Unsere Hausaufgaben erledigte er. Aiko war ein armer Junge. Wortwörtlich.

Seine Familie hatte kaum Geld, genau wie meine Familienverhältnisse, allerdings machte ich ein Geheimnis daraus. Der kleine Junge, mit den großen Träumen und der Hoffnung wurde in eine Welt geboren in der es keine Hoffnung gibt. Kinder von Arbeitslosen werden keine Ärzte, werden nie ein Leben retten.

Unsere Lehrerin war eine Versagerin, ständig legten wir uns mit ihr an, wie oft verließ sie weinend den Klassenraum aufgrund einer Auseinandersetzung mit uns?. Erneut, nach einem Monat, stand sie uns gegenüber. Nach der Begrüßung und nachdem wir alle Platz genommen hatten ging sie, wie jedes mal, die Klassenliste durch um fest zu stellen wer fehlte.

>>Hiroki Yamada<<.

>>Ich wiederhole, Hiroki?! Ja fehlt er denn?<<

>>Natürlich nicht, er fürchtet nur Ihren grauenhaften Anblick.<<

Mein Spruch brachte die gesamte Klasse dazu zu lachen.

Es gefiel mir auf der Tatsache herum zu trampeln das Frau Tanaka unzufrieden mit ihrem abscheulichen Spiegelbild war. Analysiert hatte ich ihr Verhalten, darin war ich gut. Ich erkannte sie schwächen und Ängste eines Menschen auf Anhieb. Nachdem sich die Klasse beruhigt hatte wendete sie ihr Wort zu Manabu.

>>Manabu? Weißt du wieso Hiroki heute nicht zum Unterricht erscheint? Ist er krank, oder hat er nur verschlafen?<<

>>Ich weiß es nicht Frau Tanaka. Vielleicht ist er in einer Maschine, auf dem Rückflug des Urlaubs abgestürzt.<<

Erneutes Gelächter.

>>Ich trage den Jungen jetzt als fehlend ein, informiert die anderen Lehrkräfte bitte ihn von der Liste zu streichen, sollte er noch auftauchen.<<

Sie wusste genau das wir es nicht tun würden, selbst wenn der unwahrscheinliche Fall eintreten würde, dass er doch noch kommen würde. Doch wieso sagte sie diesen Satz dann? Hoffnung? Vertrauen? Pflicht? Gewissheit?

>>Bevor wir mit der ersten Stunde in diesem neuen Halbjahr anfangen, möchte ich euch bitten einen neuen Schüler zu begrüßen. Er ist neu hier hergezogen und war auf seiner alten Elite-Schule Jahrgangs bester. Seit nett zu ihm.<<

>>Ein neuer Schüler?<< flüsterte ich etwas verwirrt meinem Banknachbarn Aiko zu.

Der würdigte mich eines kurzen Blickes, zuckte mit den Schultern und richtete seinen Blick zur Tür.

Neue Schüler waren immer etwas ganz besonderes, denn man konnte niemanden so gut herum schubsen wie jemanden der vollkommen alleine war- neu war.

>>Du kannst jetzt rein kommen.<< gab Frau Tanaka etwas ungeduldig wieder. In ihren Augen lag eine gewisse Vorfreude. Langsam schob sich die Schiebetür, der Eingang des Klassenzimmers, beiseite.

Hinein trat ein kleiner, schmaler Junge. Sein Blick war gesenkt und die Bewegung mit der er die Tür hinter sich wieder zuzog beinahe beschämt. Mittlerweile stand er neben dem Lehrerpult und stand somit im Fokus der gesamten Klasse. Er hatte längeres, nicht zu langes, schwarzes Haar. Selbst aus der Ferne glänzte es und schien unheimlich weich. Obwohl er weit von mir entfernt stand, ich saß schließlich in der letzten Reihe, stellte ich fest das er grüne Augen hatte.

Leuchtend grün.

Augen mit einer Farbe wie dieser hatte ich noch nie zuvor gesehen- das wüsste ich. Und solche Augen werde auch niemals wieder erblicken- dessen bin ich mir nun bewusst.

Seine Haut schien erblasst, einen bleicheren Menschen hatte ich noch nie gesehen, doch es entstellte ihn keineswegs.

>>So nun stell dich doch bitte der neuen Klasse vor.<<

So still wie in diesem Augenblick herrschte noch nie die Ruhe in dieser Klasse.

Alle richteten ihre ungeteilte Aufmerksamkeit auf den kleinen, unbekannten, besonderen Neuen.

Sein Blick war immer noch gesenkt und man merkte seiner Haltung an, dass er dies nicht ändern wollte.

>>Mein Name ist Saito Masaru, ich bin 13 Jahre alt und freue mich sehr hier zu sein.<<

Typischer Standard Satz neuer Schüler. Ich fragte mich damals, ob es ein dämlich, unnötiges Buch gab, indem Sprüche wie dieser standen. Nach der ebenfalls typischen Verbeugung deutete Frau Tanaka auf den leeren Platz neben mir. Hirokis Platz.

Wortlos, regungslos stand Masaru vor der Klasse, immer noch seinen gesenkten Blick.

>>Das geht nicht Frau Tanaka. Sie wissen doch das Hiroki für gewöhnlich neben mir sitzt!<<

Ich wehrte mich. Das konnte ich mir nicht bieten lassen, nicht von einer Lehrkraft und vor allem nicht von einem neuen Schüler.

>>Der Platz gehört ihm, den können Sie ihm nicht wegnehmen! Außerdem will ich nicht das der neben mir hockt und sowieso!<<

Mittlerweile hatte ich mich erhoben um meiner Aussage noch mehr Kraft zu verleihen.

Dies war auch der erste Moment indem der neue seinen Kopf erhob.

Er durchbohrte mich mit leeren Blicken, mit traurigen Augen.

>>Wenn der Platz vergeben ist setze ich mich wo anders hin.<<

>>Kommt gar nicht in Frage! Hiroki ist nun mal nicht da, selbst schuld und jetzt seit nett zu einander.<<

>>Aber,-<< versuchte der Neue noch einen Versuch zu starten, ich schien ihn eingeschüchtert zu haben, mehr als sowieso schon.

>>Kein aber! Setzt dich jetzt, ich möchte mit dem Unterricht beginnen. Ah und Makoto,- du und deine Freunde ihr zeigt ihm die Schule und werdet ihm in der Anfangszeit helfen sich hier zurecht zu finden. Noch Einwende?!<<

>>Nein Frau Tanaka.<<

Für gewöhnlich ließen wir und besonders ich, uns nicht so leicht geschlagen geben, jedoch legte der Neue die gesamte Präsenz jedes einzelnen von uns lahm.

Es war als hätte er kurzzeitig geschafft, was viele Lehrer Jahrelang mit uns versuchten- unseren Willen zu brechen. Beschämt über eine weitere meiner wenigen Niederlagen setzte ich mich wieder hin. Das würde der Kleine noch bereuen. Mit erneut gesenktem Blick lies er sich mehr als vorsichtig auf den Stuhl neben mir fallen. Es war mehr ein gleiten, als ein fallen oder setzen. Die weiteren beiden Stunden würdigte ich ihn keines Blickes, obwohl es schwer fiel, sein Aussehen faszinierte.

Ab und ab verpasste ich ihm sogar einen kleinen Seitenhieb, tat so als wäre es ein Versehen gewesen, blieb allerdings wortlos.

>>Tut mir Leid,<< waren seine Antworten auf meine Hiebe. Er entschuldigte sich für jede Berührung die ich ihm zufügte. Ja ich hatte ihn im Griff- jetzt schon. Das gefiel mir.

 

 

 

 

 

 

 

3.12.09 06:15

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen